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Unser Selbstverständnis



  1. Brüderlichkeit beschreibt eine Grundhaltung der Zusammengehörigkeit in Gleichheit und Würde. Achtung vor dem Anderen, respektvoller Umgang miteinander, Uneigennützigkeit und der Wille zu helfen ist hier inbegriffen. Sie bringt das ethische Prinzip zum Ausdruck, das Immanuel Kant in seinem kategorischen Imperativ formuliert hat: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, das sie ein allgemeines Gesetz werde“.
  2. Humanismus bezeichnet eine aus der Philosophie hergeleitete Weltanschauung, die sich an den Interessen, den Werten und der Würde des einzelnen Menschen und der menschlichen Gemeinschaft orientiert. Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit gelten als wichtige Prinzipien menschlichen Zusammenlebens.
  3. Toleranz ist die Bereitschaft, auch Überzeugungen, Aussagen und Handlungen, die als falsch oder normabweichend angesehen werden, zu dulden und nicht zu behindern. Die gegenseitige Haltung – Inoleranz – wirkt destruktiv. Die Intoleranz politischer und religiöser Systeme hat bis in die Gegenwart zu Kriegen, Verfolgungen und Verbrechen geführt. Toleranz endet allerdings dort, wo die eigenen Grundlagen bedroht sind. Eine freiheitlich demokratische Gesellschaft muss deshalb Bestrebungen entgegentreten, die ihre Zerstörung zur Folge hätte. Wir verwechseln nicht Toleranz mit Gleichgültigkeit und Beliebigkeit und benutzen sie nicht als Ausrede, um das eigene Nachdenken zu ersetzen.
  4. Nächstenliebe ist im engeren Sinn ein traditionell religiöser Begriff im Judentum und Christentum. Er gilt im weiteren Sinn für alle Religionen und Kulturen, in denen selbstlose Hilfsbereitschaft zur Ethik gehört. In Anbetracht der heutigen ökologischen Krise und der Möglichkeit, die Erde mehrfach zu zerstören, fordert der Philosoph Hans Jonas eine Erweiterung der Nächstenliebe auf nachfolgende Generationen und die Menschheit als Ganzes: „Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden“.
  5. Aufklärung bezeichnet eine geistige Haltung, die für die Gründung und Entwicklung des Druiden Ordens prägend war. Sie zielt daruf ab, Denkweisen kritisch zu hinterfragen, die allein auf dem Glauben an Authoritäten beruhen, und sich seines eigenen Verstandes zu bedienen (Kant). Der aufgeklärte Mensch soll nicht mehr den Vorgaben von Obrigkeiten, Mode oder Zeitgeist vertrauen, sondern nach Kants Definition aus „seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ heraustreten und sein Leben und Denken selbst bestimmen. Dies gilt sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft.
  6. Menschenrechte sind unentziehbare Rechte des Einzelnen gegenüber der öffentlichen Gewalt. Sie folgt unmittelbar aus den Grundüberzeugungen von Humanismus und Aufklärung.

Wir orientieren uns konsequent an unseren Wertvorstellungen.

Wir zeigen Einigkeit im Auftreten.

Wir streben nach kontinuierlicher Verbesserung.

Wir gehen aktiv auf die Menschen zu.

Wir tun, was wir sagen und wir sagen, was wir tun. Druidischer Geist zeigt sich in unseren Taten. Glaubwürdigkeit ist eine wesentliche Basis für den Umgang miteinander.